#MOBILITÄTSSTATION – DER WERDEGANG

pfeil.JPG Der Design-Wettbewerb ist von der Stadt Osnabrück in Abstimmung mit der Stadtwerke Osnabrück AG im Dezember 2016 vom Konzernprojekt MOBIL>E ZUKUNFT ausgelobt worden.

Grundlage des Wettbewerbs waren die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW) in der aktuellen Fassung vom 31.03.2013. Der Wettbewerb wurde im Sinne eines nicht offenen und anonymen Verfahrens nach RPW §1(1)u.(4) und §3(3) einphasig durchgeführt.

Die Teilnehmer waren aufgefordert anwendbare und funktionale Designentwürfe entwickeln zu lassen. Es galt die Mobilitätsstationen aus standardisierten und modularen Baukörpern („Baukastenprinzip“) zusammensetzen, die flexibel miteinander verknüpft und angeordnet werden können. Dies gewährleistet eine optimale Anpassung an unterschiedliche Anforderungen und Rahmenbedingungen einzelner Standorte, etwa in Bezug auf Flächenverfügbarkeit (Skalierbarkeit) und fördert dabei eine möglichst kostengünstige Umsetzung. Die Entwürfe sollten neben funktionalen (z.B. technische, ergonomische und „usability“ Aspekte) und gestalterisch-ästhetischen auch ökologischen, ökonomischen und kommunikativen Qualitäten unterliegen.

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Gewinnerentwurf von andré stocker design: Landwehrviertel

pfeil.JPG Gewonnen hat diesen Wettbewerb das Designbüro andré stocker design aus Offenbach am Main.

Der Entwurf ist solide und gut umsetzbar. Die Aufgabe eines modular umsetzbaren Entwurfs wurde gut aufgegriffen. Ebenso ist das Designsystem in den bisherigen Markenauftritt der Haltestellen integrierbar. Der Einsatz von Farbe als Orientierungselement und Leitsystem hat besonders überzeugt. Die Buntheit ist stimmig. So wurde etwa dem Verkehrsmittel Fahrrad klar und immer wiederkehrend eine Farbe (Grün) zugeordnet. Wiedererkennbarkeit der einzelnen Elemente ist ebenso gewährt wie eine Osnabrücker „Adresse“.

 

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Gewinnerentwurf von andré stocker design: Leitsystem

pfeil.JPG Die weitere Beauftragung zur Überarbeitung an andré stocker design erfolgte im Juni 2017. Die Entwürfe werden in eine technische Baureife überführt und darauf in Zusammenarbeit mit einem örtlichen Stahlbauunternehmen weiterentwickelt.

Ende 2017 soll mit dem Bau eines Prototypen begonnen werden, welcher in Haste errichtet und dort in einer Testphase dem alltäglichen Gebrauch zur Verfügung steht. Aus den hieraus gezogenen Erkenntnissen über Material, Auslastung und Nutzungsmöglichkeiten soll die Produktion der einzelnen Elemente zur Errichtung weiterer Mobilitätsstationen im Stadtgebiet zukünftig profitieren.

pfeil.JPG Wir halten Euch auf dem Laufenden!

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